MÄRKTE EUROPA/Knapp behauptet - Aktien und Anleihen von Tagestiefs erholt


Werte in diesem Artikel
Aktien

37.19 EUR -0.46 EUR -1.22 %

1,610.00 EUR 3.60 EUR 0.22 %

42.04 EUR -0.60 EUR -1.41 %

49.40 EUR -0.80 EUR -1.59 %

193.55 EUR 1.20 EUR 0.62 %

58.50 EUR -0.80 EUR -1.35 %

31.14 EUR -0.54 EUR -1.72 %

10.93 EUR -0.31 EUR -2.76 %

3.08 EUR -0.05 EUR -1.72 %

59.83 EUR 0.52 EUR 0.88 %

222.95 EUR -0.85 EUR -0.38 %

12.41 EUR -0.35 EUR -2.74 %

382.05 EUR -8.15 EUR -2.09 %

186.05 EUR -2.95 EUR -1.56 %

143.80 EUR 1.00 EUR 0.70 %

UBS
41.31 EUR -1.21 EUR -2.85 %

33.10 EUR -1.00 EUR -2.93 %

DOW JONES--Nach einem schwachen Start in den Dienstag zeigen sich die Börsen in Europa zur Mittagszeit nur noch mit kleinen Einbußen. Für etwas Entspannung sorgen von den Tages- und Mehrjahreshochs zurückkommende Anleiherenditen. Die deutsche Zehnjahresrendite liegt bei 3,53 Prozent, 4 Basispunkte unter dem Tageshoch. Sie bewegt sich damit auf dem höchsten Niveau seit 2009. Die von den Marktteilnehmern besonders stark beachtete US-Zehnjahresrendite, die am Vortag die 5-Prozent-Marke knackte, liegt bei 5,00 Prozent. Im Tageshoch waren es schon 5,04 Prozent gewesen.

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Auch beim Ölpreis entspannt sich die Lage leicht. Er steigt nur noch um 0,4 Prozent auf gut 106 Dollar, wurde aber auch schon gut 2 Dollar höher gesehen. Aus der Krisenregion Nahost gibt es nach den jüngsten Nachrichten über eine weitere Verschlechterung der Versorgungsperspektiven keine Neuigkeiten.

Der DAX gibt minimal nach auf 25.419 Punkte, der Euro-Stoxx-50 büßt ebenfalls 0,1 Prozent ein. Der Dollar zeigt mit der Erwartung einer US-Leitzinserhöhung am Mittwoch weiter Stärke. Der Euro geht mit 1,1540 Dollar um.

Nach Meinung mancher Akteure geht ein Teil des Renditeanstiegs auf Zweifel am Willen der US-Notenbank zurück, entschlossen gegen die Inflation vorzugehen. Sollte sie daher am Mittwoch die US-Zinsen erhöhen und sich falkenhaft für die Zukunft äußern, könnte das sinkende Renditen zur Folge haben und die Börsen stützen. Einen Tag vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank dürfte sich aber kaum noch jemand weiter aus dem Fenster lehnen wollen, heißt es zur Kaufzurückhaltung.

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Bei KI-Aktien hat der Verkaufsdruck vom Vortag nach den aufgekommenen Sorgen vor einer zu schnellen KI-Weiterentwicklung, die Sicherheitsbedenken außen vorlässt, vorerst ausgelaufen. Kräftigere Erholungsbewegungen bleiben aber aus. ASML und BE Semiconductor steigen um rund 1,2 Prozent, Infineon und Aixtron liegen 0,7 bzw. 0,2 Prozent höher. Siemens Energy steigen um 0,3 Prozent.

Branchenseitig liegen Versorgeraktien vorne mit einem Subindex-Plus von 0,6 Prozent. Am Ende rangieren Papiere von Finanzdienstleistern, der Stoxx-Subindex verliert 1,4 Prozent, Der Stoxx-Subindex der Banken gibt um 0,4 Prozent nach. UBS büßen 2,7 Prozent ein, Deutsche Bank verlieren ähnlich deutlich. Marktteilnehmer verweisen dazu auf Aussagen des Bank-of-America-Chefs zu weitgehend stagnierenden Handelserträgen und Investmentbanking-Gebühren. Die UBS-Aktie steht daneben mit einer Abstimmung über einen abgeschwächten Regulierungsvorschlag im Hinblick auf die Eigenkapitalanforderungen im Blick.

Schwach liegen deutsche Chemieaktien im Markt. Lanxess verlieren nach einem deutlich gesenkten Kursziel durch JP Morgan 4,3 Prozent. Die Analysten sehen Gegenwind durch hohe Energiekosten. BASF und Brenntag geben um je rund 1,5 Prozent nach. Evonik fallen nach einer Herabstufung durch Morgan Stanley um 2,2 Prozent.

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Luxusaktien leiden nur vereinzelt darunter, dass neue Einzelhandelsdaten aus China ein enttäuschendes Wachstum zeigten. "Die Nachfrage der chinesischen Kunden ist 'das' Thema bei Luxus", sagt ein Händler. LVMH und Richemont verlieren rund 2 bzw. 1,3 Prozent. Kering, Moncler oder Burberry bewegen sich kaum.

Axa zeigen sich kaum verändert. Der französische Versicherer will nach Jahren der Umstrukturierung Marktanteile gewinnen und den Gewinn in den nächsten Jahren steigern.

Deutz geben um 2,9 Prozent nach. Der Motorenhersteller hat eine Kapitalerhöhung um 10 Prozent im Schnellverfahren vorgenommen, die den Gewinn verwässert. Der Zeitpunkt sei aber gut gewählt, weil die Konsensschätzungen und der Kurs nach der Genehmigung der Übernahme von FFG deutlich gestiegen seien, so die Analysten der DZ Bank. Um 4,7 Prozent nach unten geht es für Washtec. Der Waschstraßenbauer hat wegen einer hinter den Erwartungen zurückbleibenden Geschäfts- und Ergebnisentwicklung den Ausblick für das laufende Jahr kassiert.

Index zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 6.253,52 -0,1 -6,86 6.260,38 8,0

Stoxx-50 5.308,94 -0,2 -10,73 5.319,67 7,9

DAX 25.419,32 -0,1 -21,49 25.440,81 3,8

MDAX 31.114,26 +0,2 57,10 27.039,42 1,6

TecDAX 3.964,00 +0,1 3,25 3.091,28 9,4

SDAX 18.196,91 +0,1 14,91 13.062,07 6,0

FTSE 10.682,22 -0,1 -15,35 10.697,57 7,5

CAC 8.102,79 -0,2 -14,99 8.117,78 -0,6

SMI 13.793,84 -0,6 -84,70 13.878,54 4,0

ATX 6.757,68 -0,1 -5,54 6.763,22 26,9

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mo, 18:46

EUR/USD 1,1539 -0,1 -0,0008 1,1547 1,1557

EUR/JPY 178,65 +0,2 0,4300 178,22 178,4700

EUR/CHF 0,9437 -0,0 -0,0001 0,9438 0,9430

EUR/GBP 0,8557 +0,1 0,0005 0,8552 0,8559

USD/JPY 154,8 +0,3 0,4500 154,35 154,4100

GBP/USD 1,3482 -0,1 -0,0013 1,3495 1,3501

USD/CNY 6,7117 +0,1 0,0035 6,7082 6,7082

USD/CNH 6,7114 +0,0 0,0028 6,7086 6,7080

AUS/USD 0,713 -0,1 -0,0007 0,7137 0,7144

Bitcoin/USD 77.073,44 -2,6 -2.022,06 79.095,50 78.678,74

ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 102,35 +1,0 0,96 101,39

Brent/ICE 106,13 +0,4 0,45 105,68

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.285,14 -0,3 -12,75 4.297,89

Silber 63,21 -0,0 -0,02 63,23

Platin 1.771,25 +0,7 11,82 1.759,43

(Angaben ohne Gewähr)

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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September 15, 2026 07:27 ET (11:27 GMT)

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21.09.26 Infineon Neutral UBS AG
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