US-Anleihen drehen ins Plus nach robustem Jobbericht


US-Staatsanleihen haben am Freitag nach einem starken US-Arbeitsmarktbericht zugelegt. Erst wurde das Interesse der Anleger an tendenziell sicheren Anlagen gebremst. Dann aber drehten die Kurse. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) legte zuletzt um 0,40 Prozent auf 131,84 Punkte zu. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere fiel auf 1,45 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen.

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Der US-Arbeitsmarkt hat im Oktober mit einer positiven Entwicklung überrascht. Es stimmte die Anleger an den Finanzmärkten zunächst freudig, dass die wirtschaftliche Erholung voranschreitet. Die Arbeitslosigkeit ging weiter zurück, während die Beschäftigung deutlich anstieg. Die US-Notenbank dürfte sich danach in ihrem Kurs bestätigt sehen, ihre extrem lockere Geldpolitik etwas zurückzufahren. Sie hatte am Mittwoch beschlossen, ihre immensen Wertpapierkäufe schrittweise zu verringern.

Im Verlauf wurden dann aber die Rufe nach einer schnelleren Zinserhöhung wieder lauter. Analysten hoben den hohen Lohnauftrieb hervor, der die ohnehin anziehende Inflation zusätzlich antreiben und die US-Notenbank Fed in Zugzwang zwingen könnte. Bislang erwarten die Märkte eine Zinsstraffung der Fed frühestens im zweiten Halbjahr 2022.

NEW YORK (dpa-AFX)

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