US-Anleihen: Ins Plus gedreht - Inflationsdaten belasten nur kurz


NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Mittwoch zwischenzeitliche Verluste wettgemacht. Neue Inflationszahlen haben damit nur vorübergehend auf die Stimmung gedrückt. Vielmehr setzten die Anleihekurse zuletzt ihre Gegenbewegung nach der Talfahrt in den letzten Wochen fort. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) legte um 0,04 Prozent auf 131,19 Punkte zu. Zehnjährige Papiere rentierten mit 1,55 Prozent. Die Rendite liegt damit etwas unter dem in dieser Woche erreichten Fünfmonatshoch von 1,63 Prozent.

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Inflationsdaten für September fielen nur etwas höher aus als erwartet. Die Teuerung stieg von 5,3 auf 5,4 Prozent, womit Analysten nicht gerechnet hatten. Eine erste Rückführung der extrem großzügigen Geldpolitik der US-Notenbank (Fed) wird damit ein Stück weit wahrscheinlicher.

Aus dem Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung vom 21. bis 22. September geht hervor, dass die US-Notenbank in der Tat auf eine baldige Reduzierung der Anleihekäufe zur Stützung der Wirtschaft zusteuert. Die Einschränkung des Kaufprogramms könnte demnach Mitte November oder Mitte Dezember beginnen./la/he

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