US-Anleihen mit Kursverlusten - Renditen steigen


US-Staatsanleihen haben am Freitag ihre Kursverluste zum Handelsauftakt leicht verringert. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) fiel zuletzt um 0,22 Prozent auf 114,61 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere stieg im Gegenzug auf 3,52 Prozent.

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Zahlreiche Konjunkturdaten zogen Aufmerksamkeit auf sich. Laut den wie erwartet ausgefallenen Daten des Handelsministeriums stiegen in der weltgrößten Volkswirtschaft die Einkommen im Dezember leicht, während die Konsumausgaben etwas zurückgingen. Zugleich befindet sich die hohe Inflation weiter auf dem Rückzug. Ian Shepherdson, Volkswirt bei Pantheon Macroeconomics, erwartet daher, dass sich die Ausgaben im Januar weiter erholen, aber das erste Quartal insgesamt schwach sein wird.

Diese Einschätzung untermauerten die kurz nach dem Handelsstart veröffentlichten Konsumklima-Daten für Januar der Universität Michigan. Einer zweiten Schätzung zufolge fielen sie etwas besser als erwartet aus. Zudem gab es starke Daten vom Häusermarkt.

Alles in allem wird laut Börsianern daher unverändert erwartet, dass die Fed am kommenden Mittwoch ihr Zinsstraffungstempo verringern wird. Nach mehreren kräftigen Anhebungen um 0,75 Prozentpunkte im vergangenen Jahr und einem Schritt um 0,5 Punkte im Dezember wird mit einer Zinsanhebung um 0,25 Punkte gerechnet.

NEW YORK (dpa-AFX)

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