US-Anleihen starten mit Verlusten - Preisdaten belasten


NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen sind am Freitag zu Handelsbeginn von neuen Inflationsdaten belastet worden. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) fiel zur Eröffnung um 0,43 Prozent auf 110,95 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere stieg im Gegenzug auf 3,92 Prozent.

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Preisdaten fielen zur Eröffnung überraschend hoch aus. Der von der US-Notenbank Fed besonders beachtete Index PCE stieg im Januar auf Jahressicht um 5,4 Prozent. Das war nicht nur deutlicher als im Vormonat, sondern lag auch über den Markterwartungen. Der Kernindex ohne Energie und Lebensmitte stieg ebenfalls stärker als im Vormonat um 4,7 Prozent. Der Federal Reserve dürfte die Entwicklung zu denken geben.

Nach Veröffentlichung der Zahlen dauerte es nicht lange, bis am Geldmarkt für die nächsten drei Fed-Sitzungen Zinserhöhungen um jeweils 0,25 Prozentpunkte eingepreist wurden. Die Obergrenze der Leitzinsspanne würde dann 5,5 Prozent betragen, was gegenwärtig den Forderungen von Fed-Notenbankern mit besonders straffer Haltung entspricht. Zu diesen zählt etwa der regionale Fed-Präsident von St. Louis, James Bullard.

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