US-Anleihen: Verluste nach robusten Konjunkturdaten


US-Staatsanleihen haben am Freitag nachgegeben. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) fiel um 0,29 Prozent auf 112,70 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere stieg im Gegenzug auf 3,74 Prozent.

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Überraschend gute Konjunkturdaten dämpften die Nachfrage nach den als sicher geltenden Staatsanleihen: Die Stimmung der Verbraucher hat sich im Februar stärker als erwartet aufgehellt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg auf den höchsten Wert seit einem Jahr.

Gleichwohl sendet die Zinskurve in den USA nach wie vor Rezessionssignale. Erst am Donnerstag war der inverse Zinsabstand zwischen zwei- und zehnjährigen Anleihen auf den höchsten Stand seit Anfang der 1980er Jahre gestiegen. Eine inverse Zinskurve mit höheren Kurzfrist- als Langfristzinsen hat in den vergangenen Jahrzehnten häufig aber nicht immer zuverlässig einen bevorstehenden wirtschaftlichen Abschwung angezeigt. An den Märkten werden wegen solcher Wachstumssorgen für das zweite Halbjahr Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed erwartet.

NEW YORK (dpa-AFX)

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