US-Anleihen: Zehnjahreszins steigt auf 2,7 Prozent


NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen sind am Freitag mit weiteren Kursverlusten in den Handel gegangen. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel zum Start um 0,31 Prozent auf 120,17 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere betrug 2,7 Prozent. Das ist der höchste Stand seit gut drei Jahren.

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Die Anleihemärkte werden neben dem Krieg Russlands gegen die Ukraine von der US-Geldpolitik dominiert. Von der Notenbank Federal Reserve wird in diesem Jahr eine Serie von Zinsanhebungen erwartet. Darüber hinaus will die Fed zeitnah mit der Reduzierung ihrer billionenschweren Bilanz beginnen. An den Kapitalmärkten sorgt dies für starken Zinsauftrieb, wobei die Fed-Zinspolitik eher am kurzen Ende, die erwartete Bilanzabschmelzung eher in den langen Laufzeiten die Renditen steigen lässt.

Konjunkturdaten stehen vor dem Wochenende unterdessen kaum auf dem Programm. Ähnlich verhält es sich mit Wortmeldungen hochrangiger US-Notenbanker.

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