US-Anleihen: Zinsen ziehen wieder an


NEW YORK (dpa-AFX) - Am US-Anleihemarkt haben die Renditen am Mittwoch wieder deutlich angezogen. Zur Eröffnung stieg der Zins für zehnjährige Bonds auf 1,46 Prozent. Der einjährige Höchststand von vergangener Woche beträgt rund 1,55 Prozent, liegt also noch ein Stück weit entfernt. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel zum Start deutlich um 0,37 Prozent auf 133,21 Punkte.

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Damit scheint sich das Auf und Ab der Kapitalmarktzinsen fortzusetzen. Hintergrund des Zinsanstiegs in den vergangenen Wochen sind steigende Wachstums- und Inflationserwartungen in den USA. In den vergangenen Tagen war der Zinsanstieg zum Erliegen gekommen, am Mittwoch nahm er jedoch wieder Fahrt auf. Die steigenden Zinsen werden an den Aktienmärkten nicht gern gesehen, weil sie die Refinanzierung vieler Unternehmen verteuern.

Konjunkturdaten enttäuschten die Erwartungen. Der Dienstleister ADP meldete für Februar einen Jobaufbau in der Privatwirtschaft, der deutlich niedriger ausfiel als Analysten prognostiziert hatten. Das kann als schlechtes Omen für den Arbeitsmarktbericht der Regierung gelten, der am Freitag veröffentlicht wird. Beobachter weisen jedoch immer wieder auf die begrenzte Prognosekraft der ADP-Zahlen hin.

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