Japans Finanzminister: Rapider Yen-Anstieg wegen Griechenland unwahrscheinlich
Von Takashi Nakamichi
TOKIO (Dow Jones)--Der japanische Finanzminister Taro Aso rechnet nicht mit einem weiteren und möglicherweise scharfen Anstieg des Yen wegen der Sorgen über die eskalierende Griechenland-Krise. Er räumte aber ein, dass die Lage und die weitere Entwicklung kaum vorhersehbar seien. Nach seinen Worten hat es während des Wochenendes Diskussionen der Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden westlichen Industrienationen (G7) über Griechenland gegeben.
"Natürlich kann die Situation zu einer Aufwertung des Yen führen", sagte der Minister, "ich denke aber nicht, dass es zu einem weiteren plötzlichen und kräftigen Anstieg vom derzeitigen Niveau aus kommen wird". Auch für japanische Aktien rechnet er nicht mit einem massiven Rückgang.
Mit Hinweis auf die Marktturbulenzen nach dem Zusammenbruch des US-Finanzhauses Lehman Brothers 2008 schränkte er aber ein: "Ehrlich gesagt, ich kann nicht sagen, was passieren wird." Sollte Griechenland jedoch die Eurozone verlassen, könnte dies massive Auswirkungen haben. Bleibe das Land im Euroraum, würden die Folgen weniger gravierend sein.
Aso verwies auf Zusagen der Eurozone gegenüber den anderen Ländern der G7, dass man tun werde, was immer nötig sei, um die Finanz- und Devisenmärkte zu stabilisieren.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/DJN/smh/ros
(END) Dow Jones Newswires
June 29, 2015 01:32 ET (05:32 GMT)
Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.- - 01 32 AM EDT 06-29-15
Ausgewählte Hebelprodukte auf JPY/USD
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf JPY/USD
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen