Rubelverfall macht Sorgen

Russische Notenbank stemmt sich gegen Spannungen auf Devisenmärkten


Russische Notenbank stemmt sich gegen Spannungen auf Devisenmärkten

Die russische Notenbank ergreift weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Devisenmärkte.

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Die Zinssätze, zu denen sich Banken gegen in ausländischen Währungen ausgegebenen Sicherheiten Geld leihen können, würden gesenkt, teilte die Notenbank am Donnerstag auf ihrer Internetseite mit. So reduzierte sie ihre Devisen-Reposätze auf 50 Basispunkte über dem Libor-Geldmarktsatz. Zuvor lag die Rate bei 150 Basispunkte über dem Libor-Satz.

Die Zentralbank begründete den Schritt damit, dass der jüngste Sturz des Rubels durch die tatsächliche wirtschaftliche Entwicklung nicht gerechtfertigt sei. Die Maßnahme erleichtert russischen Unternehmen den Zugang zu US-Dollar und soll Spannungen bei der Rückzahlung von in ausländischen Währungen aufgenommenen Schulden vermeiden.

MOSKAU (dpa-AFX)

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