Brexit-Verhandlungen

Wieso der Euro zulegt - Britisches Pfund steigt deutlich


Wieso der Euro zulegt - Britisches Pfund steigt deutlich

Der Euro hat am Montag leicht zugelegt.

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Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,2140 US-Dollar. Sie notierte damit etwas höher als noch am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2162 (Freitag: 1,2127) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8222 (0,8246) Euro.

Der Eurokurs profitierte erneut von der insgesamt freundlichen Stimmung an den Märkten. Händler verweisen auf die Fortsetzung der Gespräche über einen Handelsvertrag zwischen Großbritannien und der Europäischen Union (EU). EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der britische Premierminister Boris Johnson hatten am Sonntag die Fortsetzung der Verhandlungen verabredet, obwohl sie für den Tag eigentlich eine endgültige Entscheidung angekündigt hatten. Am 31. Dezember endet die Brexit-Übergangsfrist.

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Das britische Pfund legte zu allen wichtigen Währungen zu, gab im Handelsverlauf aber einen Teil seiner Gewinne wieder ab. Großbritannien würde unter einem Scheitern der Verhandlungen noch stärker leiden als die EU.

Produktionsdaten aus der Industrie der Eurozone bewegten die Märkte nicht nennenswert. Das verarbeitende Gewerbe setzte im Oktober seine Erholung vom Corona-Einbruch im Frühjahr fort, ohne dass das Vorkrisenniveau bereits erreicht wäre. Die Aussichten für die Industrie sind aufgrund der jüngsten Corona-Welle eher ungünstig. Allerdings leidet der Sektor weniger stark unter den Virus-Einschränkungen als die Dienstleister.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90700 (0,92294) britische Pfund, 126,11 (126,28) japanische Yen und 1,0776 (1,0786) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1827 Dollar gehandelt. Das waren etwa 13 Dollar weniger als am Vortag.

/jsl/bek/fba

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Vadim Georgiev / Shutterstock.com

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