Devisen: Euro legt etwas zu - Hoffnung auf Annäherung zwischen Iran und USA


NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Montag etwas zugelegt und damit den Abwärtstrend der vergangenen Tage gestoppt. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung Euro zuletzt 1,1638 US-Dollar und damit fast so viel wie im europäischen Nachmittagsgeschäft. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank auf 1,1648 (Freitag: 1,1628) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,8585 (0,8599) Euro gekostet.

Die Ölpreise stützten die Gemeinschaftswährung, obwohl sie nach deutlichen Rückgängen zuletzt wieder etwas zulegten. Auf die Notierungen gedrückt hatten Spekulationen auf eine Annäherung zwischen dem Iran und den USA. Ein iranisches Medienunternehmen berichtete, die Vereinigten Staaten hätten eine vorübergehende Aussetzung der Sanktionen gegen iranisches Öl vorgeschlagen. Dies war eine zentrale Forderung Teherans für die Zustimmung zu einem Friedensabkommen und die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Es gibt allerdings keine Bestätigung durch die US-Regierung.

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Zum europäischen Handelsbeginn war der Euro noch gefallen, nachdem US-Präsident Donald Trump am Sonntagabend mit einer Wiederaufnahme des Kriegs gegen den Iran gedroht hatte./jsl/gl/he

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