Euro zum US-Dollar deutlich tiefer - Was Devisenanleger im Blick behalten
Der Euro ist am Donnerstag nach einem lange unspektakulären Handel deutlich abgerutscht.
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Mit 1,0462 US-Dollar erreichte die Gemeinschaftswährung den tiefsten Stand seit Oktober vergangenen Jahres. Zuletzt kostete sie im New Yorker Handel mit 1,0483 Dollar nur geringfügig mehr. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0526 (Mittwoch: 1,0562) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,9500 (0,9467) Euro gekostet.
An den Finanzmärkten sind die Erwartungen an eine weitere Zinssenkung der US-Notenbank Fed auf ihrer Sitzung in knapp einem Monat zuletzt deutlich gesunken. Laut dem ?Fed Watch Tool der Optionsbörsen CME wird inzwischen nur noch eine Wahrscheinlichkeit von knapp 56 Prozent für einen Senkungsschritt von 0,25 Prozentpunkten eingepreist. Vor einer Woche hatte diese noch bei gut 72 Prozent gelegen. Zinssenkungen schmälern tendenziell die Attraktivität einer Anlagewährung.
Der Dollar profitiert im derzeit unsicheren Umfeld zudem von seinem Status als "sicherer Hafen". Neben der potenziell inflationstreibenden Wirtschaftspolitik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump hatte zuletzt die Eskalation des Kriegs in der Ukraine für Unsicherheit gesorgt.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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