Eurokurs stabilisiert sich zum US-Dollar - Das sind die Gründe
Der Euro hat sich am Mittwoch nach den jüngsten Kursverlusten im US-Handel weiter stabilisiert.
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Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1640 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch etwas niedriger notiert. An den vergangenen Tagen hatten die Angriffe der USA und Israels auf den Iran den Euro belastet und den Dollar gestützt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1649 (Dienstag: 1,1606) Dollar fest.
Zuletzt hatte ein Angebot von US-Präsident Donald Trump, Tankern Geleitschutz bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu geben, die Lage an den Finanzmärkten generell etwas beruhigt. Damit ließ auch der Druck auf den Euro nach. Der Dollar dürfte nach Einschätzung von Ökonomen als sicherer Hafen aber weiter vom Nahost-Krieg profitieren.
"Die USA sind seit langem Nettoexporteur von Energie, was bedeutet, dass sich das Land keine Sorgen über Energieversorgung machen muss, sondern unabhängig ist", schreibt Commerzbank-Expertin Antje Praefcke. Europa sei hingegen stark von Energieimporten abhängig. "Das grüne Pflänzchen Wachstum könnte durch einen Ölpreisschock im schlimmsten Fall abgewürgt werden."
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NEW YORK (dpa-AFX)
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