Warum sich der Euro zum US-Dollar kaum bewegt
Der Kurs des Euro hat sich am Freitag kaum verändert.
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Die in den Vereinigten Staaten im Januar unerwartet deutlich gesunkene Inflationsrate belastete den US-Dollar nur vorübergehend. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im New Yorker Handel zuletzt 1,1869 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1862 (Donnerstag: 1,1874) Dollar festgesetzt und der Dollar somit 0,8430 (0,8421) Euro gekostet.
In den USA hatte sich die Inflation im Januar überraschend deutlich abgeschwächt. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 2,4 Prozent. Im Dezember hatte die Inflation noch bei 2,7 Prozent gelegen. Volkswirte hatten einen Rückgang erwartet, waren aber im Schnitt von einer etwas höheren Jahresrate von 2,5 Prozent ausgegangen.
Der Euro legte nach den Daten zum Dollar kurzzeitig bis auf 1,1885 Dollar zu. Er gab einen Teil der Gewinne danach wieder ab. Die Wirkung hielt sich in Grenzen, da immer noch viele Ökonomen baldige Leitzinssenkungen durch die Fed noch nicht erwarten. Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, verwies auf die robuste US-Wirtschaft. "Da gleichzeitig die Inflationsrate noch über dem Fed-Ziel von zwei Prozent liegt, besteht also keine Notwendigkeit für die US-Währungshüter, rasch handeln zu müssen."
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NEW YORK(dpa-AFX)
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