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Sportwagen für Kryptowährung: Ferrari weitet Krypto-Zahlungsoption auf Europa aus


Sportwagen für Kryptowährung: Ferrari weitet Krypto-Zahlungsoption auf Europa aus

Während viele Staaten und Unternehmen Krypto-Zahlungen mit einer gewissen Skepsis betrachten, ermöglichte Ferrari seinen Kunden in den USA die Zahlung mit Kryptowährungen im vergangenen Jahr. Nun wird der Service auch auf Europa ausgeweitet.

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• Ferrari hat Kryptowährungszahlungssystem Ende Juli auf Netzwerk europäischer Händler ausgeweitet
• Ferrari-Händler bekommen Krypto sofort konvertiert
• Für die Kunden fallen keine Gebühren oder Zuschläge an

Krypto-Zahlungsoption zukünftig auch in Europa

Nachdem Ferrari im vergangenen Jahr damit begonnen hatte, Zahlungen in Kryptowährungen für seine Luxussportwagen in den USA zu akzeptieren, verkündete das italienische Unternehmen, sein System auch auf sein europäisches Händlernetz auszuweiten. Laut einer offiziellen Mitteilung des Unternehmens folgt der Eintritt in den europäischen Markt auf die erfolgreiche Einführung dieses alternativen Zahlungssystems in den USA vor weniger als einem Jahr, um Händler dabei zu unterstützen, besser auf die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen. Bis Ende 2024 werde Ferrari die Transaktionen mit Kryptowährungen auch auf andere Länder in seinem internationalen Händlernetz ausweiten, in denen Kryptowährungen gesetzlich akzeptiert sind.

Transaktionssicherheit

Um die Transaktionssicherheit zu gewährleisten, nutzt Ferrari das Know-how verschiedener Unternehmen, die im Bereich des Kryptowährungszahlungsverkehrs tätig sind. Nach Angaben des Unternehmens können Händler mit Hilfe des Systems Zahlungen in Kryptowährungen akzeptieren, ohne diese direkt verwalten zu müssen, da sie sofort in traditionelle Währungen umgewandelt werden. Die Lösungen der Anbieter ermöglichen auch die Überprüfung der Herkunft der Gelder und schützen Transaktionen vor wechselkursbedingten Preisschwankungen, so Ferrari. Zum Zeitpunkt der Ankündigung hatten die meisten europäischen Ferrari-Händler das neue Zahlungssystem, das die traditionellen Zahlungssysteme ergänzt, bereits eingeführt oder waren dabei, es einzuführen, gab das Unternehmen in einer offiziellen Erklärung bekannt.

Programm soll neue Zielgruppen erschließen

Aufgrund der Volatilität, der erforderlichen lückenhaften Regulierung und des hohen Energieverbrauchs hatte sich Krypto als Zahlungsmittel bisher nicht durchgesetzt, so die Nachrichtenagentur Reuters. Wie der Nachrichtensender N-TV berichtet, sah Ferraris Marketingchef Enrico Galliera bei der Einführung der Krypto-Zahlungsoption dennoch großes Potenzial: "Das wird uns helfen, mit Menschen in Kontakt zu treten, die nicht unbedingt unsere Kunden sind, sich aber einen Ferrari leisten könnten", begründete er damals die Entscheidung, Krypto-Zahlungen in den USA einzuführen.

Ferrari hatte sich für den Start des Programms in den USA an einen der größten Kryptowährungs-Zahlungsabwickler, BitPay, gewandt und seinen Kunden Transaktionen in Bitcoin, Ether und USDC, einem der größten sogenannten Stablecoins, ermöglicht. Als Teil des Programms werden die Krypto-Zahlungen im Namen der Ferrari-Händler sofort in traditionelle Währung umgewandelt und vor Preisschwankungen geschützt. Für die Kunden fallen keine Gebühren oder Zuschläge an. Ob Ferrari in Europa und anderen Regionen andere Zahlungsabwickler nutzen wird, gab das Unternehmen nicht bekannt, so Reuters.

N-TV zufolge werden Krypto-Zahlungen in Europa nach wie vor sehr kritisch gesehen. Aus Sicht der Europäischen Zentralbank (EZB) stellen Kryptowährungen - explizit genannt: Bitcoin - keine Währung dar, sondern seien lediglich ein Spekulationsvehikel, deren Wert von massiven Schwankungen beeinflusst wird. Zudem würden diese immer wieder für kriminelle Aktivitäten wie Geldwäsche genutzt werden, so der Blogbeitrag der EZB.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: ZRyzner / Shutterstock, r.classen / Shutterstock.com

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22.09.26 Ferrari Outperform RBC Capital Markets
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03.09.26 Ferrari Buy Deutsche Bank AG
17.08.26 Ferrari Buy Jefferies & Company Inc.

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