Euro profitiert von starken Konjunkturdaten


NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag etwas zugelegt. Die Gemeinschaftswährung notierte im US-Handel bei 1,1933 US-Dollar und damit etwas höher als im frühen europäischen Geschäft. Sein Tageshoch hatte der Euro bei 1,1956 Dollar erreicht. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1936 (Mittwoch: 1,1951) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8378 (0,8368) Euro.

Die allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten stützte den Euro. Im Gegenzug war der US-Dollar als Weltreservewährung weniger stark gefragt. Außerdem sorgten überraschend starke Konjunkturdaten aus der Eurozone für Auftrieb bei der Gemeinschaftswährung.

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In den beiden größten Euro-Volkswirtschaften Deutschland und Frankreich hatte sich das Geschäftsklima deutlich aufgehellt. Während in Deutschland das Ifo-Geschäftsklima auf den höchste Stand seit etwa zweieinhalb Jahren stieg, erreichte die Unternehmensstimmung in Frankreich sogar den besten Wert seit 14 Jahren. Besonders deutlich verbesserte sich die Stimmung unter Dienstleistern und im Handel. Beide Sektoren profitieren stark von Corona-Lockerungen.

Kursverluste gab es hingegen beim britischen Pfund. Zuvor hatte die britische Notenbank trotz einer erhöhten Inflation an ihrer lockeren Geldpolitik festgehalten. Der Leitzins liegt weiter bei 0,1 Prozent. Auch das Kaufprogramm für Staats- und Unternehmensanleihen hatten die britischen Währungshüter nicht angetastet./la/he

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