Euro unter Druck - Das bewegt die Gemeinschaftswährung
Der Euro ist am Donnerstag vor neuen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) unter Druck geraten.
Werte in diesem Artikel
Um die Mittagszeit kostete die Gemeinschaftswährung 1,1385 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent weniger als im Tageshoch. Die EZB hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1444 Dollar festgesetzt.
Nachdem der Euro am Mittwoch auf ein Viermonatshoch gestiegen war, wurde er am Donnerstag durch einen festeren US-Dollar unter Druck gesetzt. Die amerikanische Währung profitierte als globale Reservewährung von der trüben Stimmung an den Aktienmärkten. Unter Druck standen auch andere Währungen gegenüber dem Dollar, etwa das britische Pfund und der australische Dollar.
Konjunkturdaten aus China fielen durchwachsen aus. Zwar erholte sich die Volksrepublik im zweiten Quartal stärker als erwartet von dem Corona-Einbruch im ersten Vierteljahr. Im Detail gab es jedoch Enttäuschungen. Analysten verwiesen auf schwache Einzelhandelsdaten für Juni. Der Binnenkonsum gilt als ein entscheidender Faktor für das Erholungstempo der chinesischen Konjunktur.
Am Nachmittag blicken die Anleger auf die geldpolitischen Beschlüsse der EZB, die sie nach ihrer Zinssitzung bekanntgibt. Analysten gehen davon aus, dass die Notenbank ihre Corona-Krisenpolitik aus Nullzins, Wertpapierkäufen und Langfristkrediten im Wesentlichen bestätigt. Als denkbar gelten allenfalls Änderungen im Detail wie größere Freibeträge vom negativen Einlagensatz. Dies würde einer Erleichterungen für die unter der Null- und Negativzinspolitik leidenden Banken gleichkommen.
/bgf/jkr/stw
FRANKFURT (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf USD/EUR
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf USD/EUR
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: Maryna Pleshkun / Shutterstock.com, OlegDoroshin / Shutterstock.com