Impulsarmer Wochenauftakt

Darum büßt der Euro gegenüber dem Dollar etwas ein


Darum büßt der Euro gegenüber dem Dollar etwas ein

Der Kurs des Euro hat am Montag etwas nachgegeben.

Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0479 US-Dollar gehandelt. Im frühen Handel hatte der Euro noch etwas höher notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0473 (Freitag: 1,0478) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9548 (0,9543) Euro.

Die Sicherheitskonferenz in München am Wochenende verunsicherte auch die Anleger am Devisenmarkt. Die Europäer sollen nach Einschätzung von US-Vertretern bei den amerikanisch-russischen Verhandlungen über die Ukraine ausgeschlossen werden. Sie sollen jedoch später die Friedenssicherung übernehmen. Dies dürfte zu dauerhaft höheren Militärausgaben und einer Ausweitung der Staatsausgaben führen.

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Marktbewegende Konjunkturdaten wurden in der Eurozone nicht veröffentlicht. In den USA standen wegen eines Feiertages keine Konjunkturdaten an.

Gestiegen ist der japanische Yen. Japans Währung profitierte von unerwartet starken Konjunkturdaten. Ende des vergangenen Jahres war die Wirtschaft des Landes deutlich stärker gewachsen als erwartet. Generell dürfte die robuste Konjunktur der japanischen Notenbank Spielraum geben, die geldpolitischen Zügel weiter etwas anzuziehen, was den Kurs des Yen stützt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83133 (0,83215) britische Pfund, 158,67 (160,09) japanische Yen und 0,9440 (0,9442) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 2.900 Dollar. Das waren etwa 17 Dollar mehr als am Freitag.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Neonn / Shutterstock.com, istockphoto / Fotogaby

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