Iran im Blick

Deshalb fällt der Euro zum Dollar


Deshalb fällt der Euro zum Dollar

Der Euro hat am Montag anfängliche Kursgewinne zum US-Dollar wieder abgegeben.

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Die Gemeinschaftswährung Euro kostete zuletzt im New Yorker Handel 1,1370 Dollar und damit ähnlich viel wie vor dem Wochenende. In der ersten Tageshälfte hatte der Kurs noch über der Marke von 1,14 Dollar gestanden. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1389 (Freitag: 1,1377) Dollar fest.

Die Angriffspause der USA im Iran-Krieg und die deutlich gesunkenen Ölpreise sorgten zunächst für etwas Beruhigung, was dem Euro zu Gute kam, während der als besonders sicher geltende Dollar weniger gefragt war. Im Tagesverlauf verloren diese Bewegungen dann aber wieder an Bedeutung. An den Aktienmärkten stellten sich Chipsektor-Sorgen gegen die Ölpreis-Erleichterung.

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US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben die jüngsten Angriffe im Iran vorerst gestoppt, um laufenden Verhandlungen eine weitere Chance zu geben. Zugleich drohte er mit neuen Attacken für den Fall, dass die Gespräche ergebnislos blieben. Gut informierte Quellen aus Pakistan halten sogar eine limitierte US-Bodenoffensive für immer wahrscheinlicher.

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus Deutschland stützten den Euro nicht. Das Ifo-Geschäftsklima hatte sich im Juli stärker als erwartet aufgehellt. Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer stellte aber die Aussagefähigkeit dessen in Frage, weil die Umfrage noch vor dem massiven Wiederanstieg der Ölpreise erfolgt sei. Aus den USA wurde am Montag berichtet, dass die Aufträge für langlebige Güter im Juni weniger gestiegen sind als erwartet.

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Carlos andre Santos / Shutterstock.com, DNY59 / iStockphoto

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