Konjunktur im Blick

Deshalb bleibt der Eurokurs unter Druck - Tiefster Stand seit Anfang Dezember


Deshalb bleibt der Eurokurs unter Druck - Tiefster Stand seit Anfang Dezember

Der Euro hat am Freitag im frühen Handel auf dem tiefsten Stand seit Anfang Dezember notiert.

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Der Eurokurs fiel bis auf 1,1952 Dollar - damit baute der Euro die Verluste vom Donnerstag leicht aus. Zuletzt lag der Kurs der Gemeinschaftswährung mit 1,1960 Dollar nur etwas über dem Tief aus der Nacht. Am Donnerstag war der Euro erstmals seit zwei Monaten unter die Marke von 1,20 Dollar gefallen, nachdem er Anfang des Jahres noch bis auf 1,2349 Dollar gestiegen war.

Trotz der jüngsten Verluste liegt der Euro noch deutlich über dem Niveau, das er vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Europa und den USA hatte. Vor einem Jahr hatte ein Dollar rund 1,10 Euro gekostet. Die jüngste Schwäche des Euro ist nach Einschätzung der Commerzbank auf die Wirtschaftsentwicklung in Europa und den Vereinigten Staaten zurückzuführen. In den USA sehe es derzeit einfach besser aus, was die konjunkturelle Erholung angehe, hieß es in einer Studie vom Freitag. Auch verlaufe die Corona-Impfkampagne reibungsloser.

/zb/stk

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: OlgaNik / Shutterstock.com

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