Darum knüpft der Euro an seine Vortagesgewinne an und schafft ein Zweimonatshoch
Der Kurs des Euro hat am Dienstag an seine zu Wochenbeginn erzielten Gewinne angeknüpft.
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In der Spitze bedeuteten 1,0973 US-Dollar eine Annäherung an die Marke von 1,10 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung verbuchte damit den höchsten Stand seit Anfang Februar, als die runde Marke letztmals erreicht worden war. Zuletzt wurden dann 1,0953 US-Dollar gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0901 (Montag: 1,0870) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9173 (0,9200) Euro.
Anleger sehen offensichtlich ein baldiges Ende der Zinserhöhungen in den USA näherrücken. Diese Aussicht belastete den Dollar genauso wie enttäuschende Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten, die am Dienstag für den Euro zu einem Vorteil wurden. Dort waren die Auftragseingänge der Industrie im Februar stärker als erwartet gesunken, während die Bestellungen im Januar stärker gesunken waren als zunächst ermittelt.
Darüber hinaus wurden im Februar in den USA nicht so viele Stellen geschaffen, wie zuvor von Analysen prognostiziert. Die Zahl der offenen Stellen ist im Februar erstmals seit Mai 2021 unter zehn Millionen gefallen, wie das US-Arbeitsministerium im sogenannten Jolts-Bericht mitteilte. Die Daten deuten auf eine gewisse Abkühlung am Arbeitsmarkt hin. Dies könnte ein Indiz für den monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung sein, der am Karfreitag veröffentlicht wird.
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NEW YORK (dpa-AFX)
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