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Krypto-Milliardär setzte 2014 alles auf Bitcoin: Das rät Binance-Gründer CZ jungen Anlegern heute


Krypto-Milliardär setzte 2014 alles auf Bitcoin: Das rät Binance-Gründer CZ jungen Anlegern heute

Binance-Gründer CZ verkaufte 2014 seine Wohnung und investierte das Geld in Bitcoin. Zwölf Jahre später rät der Krypto-Milliardär jungen Anlegern von einem solchen Alles-oder-nichts-Ansatz ab.

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• Changpeng Zhao verkaufte 2014 seine Wohnung und investierte den Erlös in Bitcoin
• Heute rät der Binance-Gründer jungen Anlegern ausdrücklich von einem All-in-Investment ab
• Für die meisten Anleger hält Zhao regelmäßige Krypto-Käufe mit einem kleinen Teil des Einkommens für sinnvoll

Vom Immobilienverkauf zum Bitcoin-Investment

Changpeng "CZ" Zhao hat bei einer Community-Fragerunde des Binance Clubhouse Bali 2026 Ende August über eine seiner bekanntesten Investmententscheidungen gesprochen. Der spätere Binance-Gründer verkaufte 2014 seine Wohnung, um den Erlös in Bitcoin zu investieren. Zhao hatte sich bereits 2013 intensiver mit der Kryptowährung beschäftigt und nach eigener Darstellung großes Vertrauen in deren langfristige Entwicklung aufgebaut. Seine Bitcoin-Käufe erfolgten anschließend zu unterschiedlichen Kursen. Frühere Aussagen Zhaos beziffern seinen durchschnittlichen Kaufpreis auf rund 600 US-Dollar je Bitcoin. Nach dem Einstieg fiel der Kurs zeitweise deutlich, Zhao hielt jedoch an seiner Position fest. BTC-ECHO griff seine damalige Entscheidung anlässlich der aktuellen Aussagen erneut auf.

Von der eigenen Strategie rät Zhao heute ab

Auf die Frage, was das heutige Äquivalent zu seinem damaligen Schritt wäre und ob junge Anleger ähnlich vorgehen sollten, sprach sich Zhao gegen ein solches Vorgehen aus. Er würde niemandem empfehlen, eine Wohnung zu verkaufen und das Geld vollständig in Kryptowährungen zu investieren, insbesondere wenn die Immobilie den Großteil des eigenen Vermögens ausmacht. Wu Blockchain fasste die Aussagen aus der Fragerunde entsprechend zusammen. Zhao begründete seine eigene Entscheidung damit, dass er damals stark vom langfristigen Potenzial von Bitcoin überzeugt gewesen sei und einen vollständigen Verlust finanziell hätte verkraften können, ohne seinen Lebensstandard davon abhängig zu machen. Diese Voraussetzungen seien nicht auf jeden Anleger übertragbar.

Regelmäßige Käufe statt All-in

Für die meisten Anleger empfiehlt Zhao heute einen Dollar-Cost-Averaging-Ansatz. Dabei wird regelmäßig ein festgelegter Betrag investiert, anstatt das verfügbare Kapital auf einmal einzusetzen. Konkret nannte Zhao einen kleinen Anteil des Einkommens von beispielsweise einem, fünf oder zehn Prozent, der den eigenen Lebensstandard nicht beeinträchtigen sollte. Das Geld könne regelmäßig in ausgewählte Kryptowährungen investiert werden. Dabei müsse es sich nach seinen Aussagen nicht ausschließlich um Bitcoin handeln, Zhao verwies aber auf führende Kryptowährungen und warnte davor, wahllos in beliebige Projekte zu investieren. Gleichzeitig hält der Binance-Gründer an seiner langfristig positiven Einschätzung des Kryptomarktes fest und sieht weiteres Wachstumspotenzial unter anderem bei Bitcoin und BNB.

Jonas Vogt, Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Steve Heap / Shutterstock.com, tungtaechit / Shutterstock

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