Euro knapp unter 1,10 US-Dollar
Der Euro hat sich am Freitag in einem richtungslosen Handel knapp unter der Marke von 1,10 US-Dollar gehalten.
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Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0985 US-Dollar. Das war in etwa so viel wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0961 Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9123 (0,9152) Euro.
Unterstützung erhält der Euro nach wie vor vor der Aussicht auf eine europafreundliche Präsidentschaft in Frankreich. Nach Umfragen führt der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron deutlich vor seiner Gegenspielerin, der Rechtspopulistin Marine Le Pen. Für die Stichwahl an diesem Sonntag sehen Meinungsforscher einen Vorsprung für Macron von etwa zwanzig Prozentpunkten. Entsprechend gehen die Finanzmärkte von einer Niederlage der EU- und Euro-Gegnerin Le Pen aus.
Solide Arbeitsmarktdaten aus den USA konnten den amerikanischen Dollar zum Wochenausklang nicht beflügeln. Der monatliche Jobbericht der Regierung fiel überwiegend positiv aus. Die Beschäftigung stieg deutlich, die Arbeitslosigkeit fiel auf einen zehnjährigen Tiefstand. Allerdings blieb die Lohnentwicklung etwas hinter den Erwartungen zurück. Diese ist mitentscheidend für den Kurs der US-Notenbank Fed. Bankvolkswirte werteten den Arbeitsmarktbericht dennoch als Zeichen, dass die Fed ihren Leitzins schon im Juni weiter anheben könnte.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84710 (0,84765) britische Pfund, 123,29 (123,31) japanische Yen und 1,0839 (1,0843) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1228,05 (1228,45) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 36.065,00 (36 174,00) Euro./bgf/jsl/he
FRANKFURT (dpa-AFX)
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