Deshalb gibt der Euro etwas nach
Der Euro hat am Dienstag etwas nachgegeben und ist unter 1,16 Dollar gefallen.
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Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1598 US-Dollar. Im frühen Handel hatte sie noch über 1,16 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1603 (Freitag: 1,1630) Dollar festgesetzt.
Die Kursausschläge hielten sich zunächst in Grenzen. Dem Markt fehlte es an Impulsen. So werden am Vormittag in der Eurozone keine marktbewegenden Daten erwartet. Am Montag hatte das schwächer als erwartet ausgefallene deutsche Ifo-Geschäftsklima den Euro noch belastet. Vor den geldpolitischen Entscheidungen der EZB an diesem Donnerstag halten sich die Anleger offenbar zurück.
Die türkische Lira hat unterdessen zu anderen wichtigen Währungen zugelegt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will den deutschen und neun weitere Botschafter nun doch nicht ausweisen. Am Montag war die Lira vor der Rücknahme der Entscheidung zunächst zu Euro und Dollar auf neue Rekordtiefstände gefallen. Nach der Entscheidung machte sie ihrer vorherigen Tagesverluste mehr als wett. Der Druck auf die Lira könnte jedoch tendenziell anhalten. Das Vertrauen in die Notenbank des Landes ist an den Finanzmärkten gering, da sie trotz der hohen Inflation zuletzt die Zinsen gesenkt hat.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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