Euro holt etwas auf nach 20-Jahrestief zum US-Dollar
Der Euro ist am Donnerstag zeitweise auf ein 20-Jahrestief zum US-Dollar gefallen.
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Der Euro hat am Donnerstag im späten Handel in den USA die Verluste zum US-Dollar etwas eingegrenzt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 0,9837 Dollar. In der Nacht zum Donnerstag war der Euro bis auf 0,9809 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit Ende 2002. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 0,9884 (Vortag: 0,9906) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 1,0117 (1,0095) Euro.
Belastet wurde der Euro zuletzt, wie auch viele andere Währungen, durch den starken Dollar. Die US-Währung profitiert zum einen von der straffen Geldpolitik der US-Notenbank Fed, die ihren Leitzins am Mittwochabend zum dritten Mal in Folge kräftig um 0,75 Prozentpunkte anhob. Hintergrund ist die sehr hohe Inflation. Zum anderen ist der Dollar wegen der zunehmend trüben geopolitischen Lage gefragt. Die Teilmobilmachung Russlands hatte die Anleger schon am Vortag in den sicheren Hafen Dollar getrieben.
NEW YORK (dpa-AFX)
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