Darum legt der Euro zu
Der Euro hat am Mittwoch im späten US-Devisenhandel kräftig zugelegt.
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Eine weitere deutliche Zinserhöhung der US-Notenbank stützte den US-Dollar nicht mehr. Analysten hatten überwiegend mit dem Schritt der Fed gerechnet. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung Euro bei 1,0191 US-Dollar. Im europäischen Handel war der Euro kurz unter 1,01 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0152 (Dienstag: 1,0124) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9850 (0,9878) Euro.
Angesichts der hohen Inflation erhöht die US-Notenbank ihren Leitzins erneut um 0,75 Prozentpunkte. Damit liegt er nun in der Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent, wie die Federal Reserve (Fed) am Mittwoch mitteilte. Mit dieser Maßnahme will die Notenbank der größten Volkswirtschaft der Welt die hohe Inflation in den Griff bekommen. Für die Zentralbanker ist die straffe Geldpolitik nicht ohne Risiko - sie müssen aufpassen, dass sie das Wirtschaftswachstum nicht zu sehr ausbremsen.
/bek/he
NEW YORK (dpa-AFX)
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