Nahostkrieg belastet

Nach EZB-Ratssitzung: Euro verliert zum US-Dollar an Boden


Nach EZB-Ratssitzung: Euro verliert zum US-Dollar an Boden

Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag nach seinem Fall unter die Marke von 1,14 Dollar im US-Handelsverlauf nur wenig bewegt.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0.13 EUR 0.00 EUR 0.01 %

7.64 CNY 0.00 CNY 0.00 %

0.86 GBP 0.00 GBP -0.01 %

8.92 HKD 0.00 HKD -0.02 %

180.70 JPY 0.01 JPY 0.01 %

1.14 USD 0.00 USD -0.02 %

1.16 EUR 0.00 EUR 0.03 %

0.01 EUR 0.00 EUR -0.01 %

0.88 EUR 0.00 EUR 0.01 %

Rund eine Stunde vor dem Börsenschluss an der Wall Street wurde die Gemeinschaftswährung Euro bei 1,1375 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag in Frankfurt auf 1,1392 (Mittwoch: 1,1408) US-Dollar fest.

Die beibehaltenen Leitzinsen bewegten nicht, denn das war erwartet worden. "Die Unsicherheit ist nach wie vor hoch, und die Auswirkungen des Energieschocks auf die Inflation sind noch nicht vollständig zum Tragen gekommen", sagte Präsidentin Christine Lagarde nach der Sitzung des EZB-Rates. Die Notenbank will weitere Konjunkturdaten abwarten und im September über eine mögliche Leitzinserhöhung entscheiden.

Werbung
Werbung
Werbung

Dagegen gab die Verschärfung der Lage am Persischen Golf samt deutlich gestiegener Ölpreise dem Dollar Auftrieb und belastete im Gegenzug den Euro. Das US-Militär attackierte nach eigenen Angaben erneut militärische Ziele im Iran. Damit sollten die Möglichkeiten des Landes geschwächt werden, Handelsschiffe in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus anzugreifen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Es war die zwölfte Nacht in Folge, in der die Vereinigten Staaten die Islamische Republik angriffen, und nach Angriffen der Huthi-Miliz vor Jemens Küste drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran im Falle einer erneuten Attacke mit "schweren militärischen Strafen".

Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent (159 Liter) stieg angesichts dieser Eskalation erstmals seit zwei Monaten wieder über 100 Dollar je Barrel. Der als sicherer Hafen geltende US-Dollar war gefragt. Zudem wird Rohöl in Dollar gehandelt. Steigende Ölpreise führen also zu einer höheren Nachfrage nach der US-Währung.

/ck/he

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: zimmytws / Shutterstock.com, OlgaNik / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.