Robuste Daten im Blick

Euro leicht gestiegen

10.07.17 08:38 Uhr

Euro leicht gestiegen | finanzen.net

Der Euro hat am Montag nach der Veröffentlichung robuster Außenhandelszahlen aus Deutschland zwischenzeitlich etwas zugelegt.

Werte in diesem Artikel
Devisen

56.297,1904 EUR 1.078,0388 EUR 1,95%

1,0825 EUR 0,0032 EUR 0,30%

0,1291 EUR 0,0004 EUR 0,30%

0,0000 BTC -0,0000 BTC -1,92%

0,9239 CHF -0,0021 CHF -0,23%

7,7439 CNY -0,0236 CNY -0,30%

0,8625 GBP -0,0065 GBP -0,74%

8,9591 HKD -0,0285 HKD -0,32%

184,6105 JPY -0,3895 JPY -0,21%

1,1429 USD -0,0046 USD -0,40%

1,1594 EUR 0,0086 EUR 0,75%

0,0054 EUR 0,0000 EUR 0,31%

0,8750 EUR 0,0035 EUR 0,40%

Am Morgen stieg die Gemeinschaftswährung Euro bis auf 1,1410 US-Dollar. Im Anschluss gab der Euro aber wieder leicht nach und blieb gegenüber Freitag nur noch geringfügig im Plus. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitag auf 1,1412 (Donnerstag: 1,1385) Dollar festgesetzt.

Ein überraschend starker Anstieg der deutschen Exporte im Mai gab dem Euro zwischenzeitlich etwas Auftrieb. Laut dem Statistischen Bundesamt legten die Ausfuhren gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent zu und damit deutlich stärker als von Analysten prognostiziert. Auch die Importe entwickelten sich dynamischer als erwartet. Vor allem der Handel mit den Ländern außerhalb der Europäischen Union nahm an Fahrt auf.

Nach deutlichen Wertverlusten in der Vorwoche blieb der japanische Yen weiter unter Druck und war am Montag so schwach wie seit Mitte Mai nicht mehr. In der Nacht auf Freitag hatte Japans Notenbank am Rentenmarkt eingegriffen, um ihr Renditeziel zu verteidigen. Es war die dritte Intervention seit Einführung des Renditeziels als Instrument der Geldpolitik im September. Am Montag bekräftigte Notenbankchef Haruhiko Kuroda abermals seine Entschlossenheit, die selbst gesetzten Ziele zu verteidigen.

Ein überraschend geringer Rückgang der Teuerungsrate in Norwegen gab der norwegischen Krone am Morgen gut ein halbes Prozent Auftrieb. Weitere geldpolitische Lockerungen werden in Norwegen immer unwahrscheinlicher. Bei ihrer jüngsten Zinssitzung im Juni hatte sich die norwegische Notenbank zuversichtlich zur Wirtschaft gezeigt und signalisierte, vorerst nicht mehr an die Möglichkeit zusätzlicher Leitzinssenkungen zu denken. Anfang 2019 könnte demnach bereits eine Zinsanhebung anstehen./tos/she

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: qvist / Shutterstock.com, alterfalter / Shutterstock.com