US-Iran-Gespräche: DAX schließt im Plus - 25.000er-Marke hält -- US-Börsen letztlich uneins -- RWE, Brenntag, HOCHTIEF, Zalando, OHB, Infineon, Intel, Micron, Rheinmetall, Tesla, SpaceX im Fokus
Arcosa: CRH kündigt milliardenschwere Übernahme an. SAP schaltet auf Informationsstille: Quiet Period vor den Q2-Zahlen beginnt. Apogee-Aktie: Milliarden-Übernahme durch AbbVie sorgt für Kurssprung. Ehemaliger Konteradmiral zieht in DroneShield-Verwaltungsrat ein. RWE: Gerüchte über Amprion-Aufstockung wirken nach. Super Micro-Aktie haussiert nach monumentalem NVIDIA-Deal.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex zeigte sich am Montag letztlich stärker.
Der DAX begann die Sitzung etwas stärker. Nachdem er sich zunächst auf grünem Terrain bewegte, drehte er zwischenzeitlich in die Verlustzone. Im Laufe des Nachmittags konnte er aber wieder zulegen und ging schließlich 0,62 Prozent höher bei 25.139,69 Punkten in den Feierabend. Die runde Marke von 25.000 Zählern konnte er damit letztlich halten.
Der TecDAX zeigte sich zum Auftakt ebenfalls freundlich. Bis zum Mittag fiel er etwas zurück, drehte dann jedoch wieder ins Plus und ging 0,43 Prozent stärker bei 3.970,95 Zählern in den Feierabend.
Am Freitag schnupperte der DAX bei 25.173 Punkten an einem neuen Rekordhoch, fiel im Verlauf jedoch wieder unter die 25.000-Punkte-Marke zurück, um die er nun schon seit Tagen pendelt. Laut Martin Utschneider, Chartexperte bei Robomarkets, spiegelt dieses Hin und Her die große Verunsicherung im Markt wider. Angesichts geopolitischer Spannungen, konjunktureller Fragezeichen und der unklaren Geldpolitik agieren Investoren derzeit extrem vorsichtig.
Für den entscheidenden Befreiungsschlag fehlt aktuell ein klarer Katalysator. Zwar blieb die Lage im Nahen Osten über das Wochenende angespannt, und israelische Angriffe im Libanon belasteten den Auftakt der Friedensverhandlungen zum Iran-Krieg im Schweizer Bürgenstock. Allerdings sorgten Berichte über nächtliche Fortschritte bei den Gesprächen für Erleichterung. In Asien beflügelte dies vor allem die Tech-Börsen in Taiwan und Japan, während die Ölpreise auf dem tiefsten Stand seit Ausbruch des Konflikts verharren.
Die Vermittler Katar und Pakistan sprachen von einer konstruktiven Atmosphäre und "ermutigenden Fortschritten", die auch die Basis für weitere Arbeitsgespräche legen. Das Ziel bleibt ein finales Abkommen innerhalb von 60 Tagen.
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Die europäischen Aktienmärkte präsentierten sich zum Wochenstart freundlich.
Der EURO STOXX 50 zeigte sich zum Start kaum verändert. Im Verlauf rutschte er ins Minus, erholte sich dann jedoch wieder von seinen Verlusten und beendete die Sitzung 0,29 Prozent im Plus bei 6.311,32 Punkten.
Beim marktbestimmenden Thema Iran-Krieg hat es am Wochenende keinen Durchbruch gegeben, alles in allem bezeichneten Marktteilnehmer die Lage als fragil. Laut den Vermittlerstaaten Pakistan und Katar haben sich die USA und der Iran in der Schweiz auf die Schaffung eines Mechanismus geeinigt, der die Beendigung der Militäroperationen im Libanon gewährleisten soll. Die US-Regierung hatte ursprünglich gewollt, dass sich die Gespräche auf das iranische Atomprogramm konzentrieren. Zuvor hatte der Iran die Straße von Hormus wieder gesperrt mit dem Verweis auf neuerliche Angriffe Israels auf die vom Iran unterstützte Hisbollah im Libanon.
Die Ölpreise, die als eine Art Barometer für die Lageeinschätzung dienen, geben dessen ungeachtet aber wieder nach, wohl auch, weil die Straße von Hormus nicht gänzlich unpassierbar zu sein scheint.
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Nach dem langen Feiertagswochenende fanden die US-Börsen keine gemeinsame Richtung.
Der Dow Jones Industrial eröffnete die Sitzung knapp im Minus, drehte im Verlauf aber in die Gewinnzone und notierte letztlich 0,29 Prozent fester bei 51.712,71 Punkten.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite startete etwas schwächer und rutschtr im Verlauf tiefer ins Minus. Er verabschiedete sich 1,32 Prozent tiefer bei 26.166,60 Zählern in den Feierabend.
Im Mittelpunkt des Interesses standen weiter die Gespräche zwischen Washington und Teheran über eine dauerhafte Beilegung des Konflikts. Nach Einschätzung der Saxo Bank haben die zuletzt erzielten Fortschritte - darunter Bemühungen um die Wiederherstellung sicherer Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus - die Sorgen über mögliche Störungen der Energieversorgung abgeschwächt. Trotz weiterhin bestehender diplomatischer Hürden, insbesondere mit Blick auf den Libanon, seien dadurch auch die Ängste vor einem stärkeren Inflationsschub zurückgegangen.
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Die Börsen in Asien präsentierten sich zum Wochenstart uneinheitlich.
In Tokio rückte der Nikkei 225 1,55 Prozent auf 72.353,96 Punkte nach vorn, bei 72.831,73 erreichte er zwischenzeitlich ein neues Allzeithoch.
Auf dem chinesischen Festland ging es für den Shanghai Composite um 1,78 Prozent auf 4.163,10 Punkte nach oben.
In Hongkong verlor der Hang Seng unterdessen an Boden und stand zuletzt 0,65 Prozent tiefer bei 23.768,52 Indexpunkten.
An den asiatischen Börsen erholten sich die Indizes am Montag vielfach von anfänglichen Verlusten aufgrund von Anzeichen für Fortschritte in den diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Iran-Krieges. Händler beobachteten eine Rally bei Technologiewerten.
Die USA und der Iran haben sich auf einen Fahrplan geeinigt, innerhalb von 60 Tagen ein endgültiges Friedensabkommen zu erreichen. Auch ein Kommunikationsmechanismus zur sicheren Passage für Handelsschiffe durch die Straße von Hormus soll installiert werden. Die aktuelle Entwicklung sorgt für Beruhigung unter Anlegern, denn zuvor hatte es am Wochenende Meldungen gegeben, wonach der Iran die Gespräche abgebrochen habe. Der Ölpreis fällt mit den Signalen der Entspannung wieder unter die Marke von 80 US-Dollar je Fass.
In China hinkten die Börsen erneut der Entwicklung hinterher: Nach den zuletzt schwachen Binnen- und Konsumdaten sorgt die Geldpolitik für leichte Enttäuschung. Denn die Referenzzinssätze für Kredite blieben unverändert. Trotz der stotternden Binnenkonjunktur wurde auf eine Lockerung der Geldpolitik verzichtet, auf die manche Marktteilnehmer gehofft hatten.
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