Schwache Daten belasten

Euro Dollar Kurs: Darum gibt der Euro erneut nach


Euro Dollar Kurs: Darum gibt der Euro erneut nach

Nach erneut schwachen Wirtschaftsdaten ist es für den Euro am Donnerstag weiter bergab gegangen.

Werte in diesem Artikel
Devisen

0.13 EUR 0.00 EUR -0.27 %

7.66 CNY 0.02 CNY 0.27 %

0.86 GBP 0.00 GBP -0.04 %

8.95 HKD 0.02 HKD 0.26 %

179.78 JPY -0.92 JPY -0.51 %

1.14 USD 0.00 USD 0.26 %

1.16 EUR 0.00 EUR 0.05 %

0.01 EUR 0.00 EUR 0.51 %

0.88 EUR 0.00 EUR -0.27 %

Bei 1,0686 US-Dollar notierte die Gemeinschaftswährung Euro so niedrig wie seit mehr als drei Monaten nicht mehr. Im New Yorker Handel kostete sie mit zuletzt 1,0698 Dollar unwesentlich mehr. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0710 (Mittwoch: 1,0745) Dollar festgesetzt, und der Dollar hatte damit 0,9337 (0,9306) Euro gekostet.

Die Gesamtproduktion der deutschen Industrie ging im Juli im Vergleich zum Vormonat mit 0,8 Prozent doppelt so stark zurück wie von Analysten prognostiziert. "Kein wirkliches Desaster, aber wieder eine Zahl, die das anhaltende Abbröckeln der Konjunktur unterstreicht", kommentierte Ökonom Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg. Die Industrie in der größten Volkswirtschaft der Eurozone leidet seit längerem unter einer Vielzahl von Belastungen, darunter die schwache Weltwirtschaft.

Werbung
Werbung
Werbung

Zudem wuchs die Wirtschaft in der Eurozone im zweiten Quartal schwächer als zunächst ermittelt. Bereits in den beiden Vorquartalen war die wirtschaftliche Entwicklung der 20 Euro-Staaten schwach ausgefallen.

Der Euro wird schon seit einiger Zeit von einer Kombination aus schwachen heimischen Wirtschaftsdaten und soliden US-Konjunkturzahlen in die Zange genommen. So gingen an diesem Donnerstag die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den Vereinigten Staaten deutlich zurück, wogegen Ökonomen mit einem Anstieg gerechnet hatten. Hinzu kommt die Erwartung, dass die EZB auf ihrer nächsten Sitzung in einer Woche mit ihren Zinsanhebungen zumindest pausieren könnte - auch das schmälert tendenziell die Attraktivität des Euro als Anlagewährung.

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: Nagy-Bagoly Arpad / Shutterstock.com, Sergey Nivens / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.