Schwache Impulse

Darum legt der Euro etwas zu


Darum legt der Euro etwas zu

Der Euro hat am Montag bis zum Nachmittag etwas zugelegt.

Finanzen.net bei Google bevorzugen
Werte in diesem Artikel
Devisen

0.13 EUR 0.00 EUR -0.21 %

7.82 CNY 0.02 CNY 0.22 %

0.86 GBP 0.00 GBP 0.00 %

9.14 HKD 0.02 HKD 0.25 %

178.57 JPY -0.34 JPY -0.19 %

1.17 USD 0.00 USD 0.25 %

1.16 EUR 0.00 EUR -0.07 %

0.01 EUR 0.00 EUR 0.18 %

0.86 EUR 0.00 EUR -0.22 %

Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,0533 US-Dollar. Sie notierte damit etwas höher als am Morgen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0517 (Freitag: 1,0486) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9508 (0,9537) Euro. Der Handel verlief in ruhigen Bahnen, da in den USA Feiertag war.

Der Euro profitierte zum Wochenstart leicht von dem durch die Bank schwächeren Dollar. Ansonsten fielen die Impulse eher schwach aus. Neue Preisdaten aus Deutschland bestätigten das bekannte Bild: Die Erzeugerpreise stiegen im Mai abermals im Rekordtempo. Besonders Energie und viele Vorprodukte verteuerten sich weiter. EZB-Präsidentin Christine Lagarde stellte vor einem Ausschuss des Europäischen Parlaments erneut eine Leitzinserhöhung für Juli in Aussicht.

Der Ausgang der französischen Parlamentswahl vom Wochenende spielte am Markt eine eher untergeordnete Rolle. Erstmals seit Jahrzehnten muss ein französischer Präsident ohne absolute Parlamentsmehrheit regieren. Das Mitte-Lager von Präsident Emmanuel Macron ist angesichts herber Mandatsverluste auf die Unterstützung anderer Parteien angewiesen. Der linke und rechte Rand ging gestärkt aus der Wahl hervor.

Der russische Rubel ist unterdessen zum US-Dollar auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2015 gestiegen. Im Gegenzug sank der Dollar auf 55,18 Rubel. Der Rubel war nach Kriegsbeginn Ende Februar zunächst durch die Sanktionen der westlichen Länder belastet worden. Er erholte sich jedoch rasch. Der Rubel-Kurs gilt jedoch angesichts von Kapitalverkehrskontrollen und Sanktionen als wenig aussagekräftig.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85748 (0,85500) britische Pfund, 141,94 (141,21) japanische Yen und 1,0162 (1,0105) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1838 US-Dollar gehandelt. Das war 1 Dollar weniger als am Freitag.

/jsl/mis

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Yingko / Shutterstock.com, Vitaliy Krasovskiy / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.