Darum legt der Euro leicht zu
Der Kurs des Euro ist am Donnerstag leicht gestiegen.
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Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung Euro bei 1,0453 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,0517 Dollar festgesetzt.
Damit hat sich der Euro nach zwei Tagen mit Kursverlusten vorerst stabilisieren können. Zuletzt hatte eine allgemein trübe Marktstimmung den Kurs der Gemeinschaftswährung mit nach unten gezogen. Am Morgen hielt sich auch der Schweizer Franken stabil und setzte die Kursgewinne der vergangenen Handelstage nicht fort. Zuvor wurde der Franken stark nachgefragt und der Kurs hatte am Mittwoch die Parität zum Euro erreicht. Am Morgen stand der Kurs bei 1,0024 Euro für einen Franken.
Mit einer überraschenden Zinserhöhung Mitte des Monats hat sich die Schweizerische Nationalbank (SNB) dem Lager der Zentralbanken angeschlossen, die auf die hohe Inflation mit Zinserhöhungen reagieren. Die EZB hat die Zinswende hingegen noch vor sich und diese für den Juli angekündigt. Beim Notenbanktreffen im portugiesischen Sintra wurde deutlich, wie sehr die EZB "hinter der Kurve ist", sagte Devisenexperte Ulrich Leichtmann von der Commerzbank. Unter anderem habe die Rede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde in Sintra den Kontrast zu Vertretern anderer Zentralbanken gezeigt, die es mit der geldpolitischen Straffung viel eiliger haben.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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