Türkische Lira unter Druck

Euro fällt in Richtung 1,18 US-Dollar


Euro fällt in Richtung 1,18 US-Dollar

Der Euro hat am Mittwoch nachgegeben und ist in Richtung 1,18 US-Dollar gefallen.

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Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1809 Dollar. In frühen Handel hatte der Kurs noch bei rund 1,1850 Dollar gelegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1827 (Dienstag:1,1860) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8455 (0,8432) Euro.

Auslöser der Verluste beim Euro war die trübe Stimmung an den europäischen Aktienmärkten. Die Weltleitwährung Dollar legte zu den meisten wichtigen Währungen zu. Dem Handel fehlte es ansonsten an Impulsen. Konjunkturzahlen aus der ersten Reihe stehen nicht an. Am Abend wird die US-Notenbank aber ihren Konjunkturbericht (Beige Book) veröffentlichen. Zuletzt gab es Anzeichen, dass sich die Konjunkturerholung etwas abschwächt. Die Inflation blieb unterdessen hoch. Große Kursausschläge hat das Beige Book aber selten ausgelöst.

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Unter Druck stand die türkische Lira, die durch Äußerungen von Notenbankchef Sahap Kavcioglu belastet wurde. Er stellte in Aussicht, dass die Notenbank der niedrigeren Kerninflation künftig ein stärkeres Gewicht beimessen werde. Am Markt wurden die Bemerkungen als Vorbereitung auf eine lockerere Geldpolitik gedeutet. Die Lira leidet seit langem unter einer hohen Inflation, die durch eine lockere Linie der Notenbank zusätzlich angefacht werden könnte.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85873 (0,86115) britische Pfund, 130,31 (130,51) japanische Yen und 1,0888 (1,0853) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1785 Dollar gehandelt. Das waren rund acht Dollar weniger als am Vortag.

/jsl/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: kanvag / Shutterstock.com

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