Eurokurs droht Sturz unter 1,13 US-Dollar - Ukraine-Krise verschärft
Der Russland-Ukraine-Konflikt hat den Euro am Montag auf eine Berg- und Talfahrt geschickt.
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Der Euro ist am Montag im späten Handel fast unter 1,13 US-Dollar gefallen. Zuvor war bekannt geworden, dass Russland die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk als unabhängige Staaten anerkennen will. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte am Montagabend in Brüssel, er werde im Fall einer Anerkennung der von pro-russischen Separatisten beanspruchten Gebiete in der Ostukraine "Sanktionen auf den Tisch legen". Dann werde es eine Entscheidung des zuständigen EU-Außenminister geben.
Allerdings ist das Handelsgeschehen schwer zu interpretieren, da wegen eines Feiertages die Börsen in den USA geschlossen sind. Den ganzen Tag über hatte die Ukrainekrise beim Eurokurs für eine Berg- und Talfahrt gesorgt.
Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1338 (Freitag: 1,1354) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8820 (0,8808) Euro.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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