US-Leitzinsen

Darum legt der Euro am Abend zu


Darum legt der Euro am Abend zu

Der Euro ist am Mittwoch im späten US-Devisenhandel nach einer neuerlichen Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed zum US-Dollar gestiegen.

Finanzen.net bei Google bevorzugen
Werte in diesem Artikel
Devisen

0.13 EUR 0.00 EUR -0.21 %

7.82 CNY 0.02 CNY 0.22 %

0.86 GBP 0.00 GBP 0.00 %

9.14 HKD 0.02 HKD 0.25 %

178.57 JPY -0.34 JPY -0.19 %

1.17 USD 0.00 USD 0.25 %

1.16 EUR 0.00 EUR -0.07 %

0.01 EUR 0.00 EUR 0.18 %

0.86 EUR 0.00 EUR -0.22 %

Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung Euro auf 1,0430 US-Dollar. Unmittelbar nach dem Zinsentscheid war die Gemeinschaftswährung noch auf ein Tagestief von 1,0359 Dollar gefallen, hatte sich anschließend aber wieder erholt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0431 (Dienstag: 1,0452) Dollar festgelegt. Der Dollar hatte damit 0,9587 (0,9568) Euro gekostet.

Die US-Notenbank hat ihren Leitzins kräftig angehoben. Der Zins steigt um 0,75 Prozentpunkte und liegt jetzt in einer Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent, wie die Fed am Mittwoch in Washington bekannt gab. Analysten hatten überwiegend eine Straffung um 0,5 Prozentpunkte erwartet. Viele Beobachter hatten allerdings auch einen größeren Schritt prognostiziert. Allerdings hat Fed-Chef Jerome Powell in Aussicht gestellt, dass Zinserhöhungen um 0,75 Prozentpunkte nicht zur Regel werden dürften. Davon könnte der Euro profitieren.

Hintergrund der deutlichen Straffung ist die hohe Inflation, die gegenwärtig so ausgeprägt ist wie seit über 40 Jahren nicht mehr. Bereits im Mai hatte die Notenbank das Zinsniveau um 0,5 Prozentpunkte angehoben und im März um 0,25 Prozentpunkte.

"Die amerikanische Notenbank reagiert spät, nun aber heftig mit einer Zinserhöhung auf die hohe Inflation", schrieb Volkswirt Michael Heise von HQ Trust. Der große Zinsschritt sei ein klares Signal, dass die Fed ihr Stabilitätsziel nach längerem Zögern nun mit Nachdruck verfolge. In der Folge dürfte sich die Konjunktur in den USA deutlich abschwächen und die Arbeitslosigkeit leicht steigen. Zu einer starken Rezession werde es aber nicht kommen.

/bek/he

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: isak55 / Shutterstock.com, Denis Vrublevski / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.