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Warum sich der Euro zum Dollar verbilligt


Warum sich der Euro zum Dollar verbilligt

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch im US-Handel unter Druck geblieben. Z

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uletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1571 Dollar. Im frühen europäischen Geschäft hatte der Euro noch über 1,16 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1581 (Dienstag: 1,1641) Dollar fest.

Im späten europäischen Handel lasteten insbesondere die gestiegenen Ölpreise auf dem Euro. Der Dollar hingegen wurde als Weltleitwährung wieder verstärkt gesucht. Zudem dürfte die US-Wirtschaft weniger durch die Ölpreisentwicklung belastet sein. Schließlich sind die USA ein Nettorohölexporteur. Zu Wochenbeginn hatte noch die Erwartung eines baldigen Endes des Iran-Kriegs den Euro gestützt.

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Aussagen aus den Reihen der Europäischen Zentralbank zur Inflationsentwicklung und zu möglichen geldpolitischen Entscheidungen hatten den Euro im frühen europäischen Geschäft kaum bewegt. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte bei einem französischen Fernsehsender versichert, alles Notwendige tun, um die Inflation unter Kontrolle zu halten.

Es solle sichergestellt werden, dass die Folgen des Kriegs im Nahen Osten keinen Inflationsschub auslösen werden wie zuletzt in den Jahren 2022 und 2023, sagte Lagarde. Damals hatte der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die Preise nach oben getrieben.

EZB-Ratsmitglied Peter Kazimir sieht wegen der Folgen des Kriegs im Nahen Osten die Möglichkeit einer schnelleren Zinserhöhung als bisher gedacht. "Ich würde sagen, eine Reaktion der EZB ist möglicherweise näher als viele denken", sagte der Präsident der Notenbank der Slowakei. Konkret wollte der Notenbanker nicht über den Zeitpunkt einer Zinserhöhung spekulieren. "Aber wir werden bereit sein, bei Bedarf zu handeln", versicherte Kazimir.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: PHILIPPE HUGUEN/AFP/Getty Images, OlgaNik / Shutterstock.com

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