Warum sich der Eurokurs knapp unter seinem Zweijahreshoch hält
Der Euro hat sich am Donnerstag wenig bewegt und damit die deutlichen Kursgewinne vom Vortag gehalten.
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Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung Euro bei 1,1879 US-Dollar gehandelt. Der Kurs stand damit nur knapp unter dem Zweijahreshoch, das in der vergangenen Woche bei 1,1909 Dollar erreicht worden war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag auf 1,1854 (Dienstag: 1,1765) Dollar festgesetzt.
Seit Anfang Juli hat der Euro im Handel mit dem Dollar bereits mehr als fünf Prozent an Wert gewonnen. Die Gemeinschaftswährung profitiert von einer Dollar-Schwäche, nachdem die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in den USA vergleichsweise hoch ist und sich Verhandlungen auf ein neues US-Hilfspaket im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in die Länge ziehen.
Auch das britische Pfund konnte seit Anfang Juli im Handel mit dem Dollar um mehr als fünf Prozent zulegen. Am Morgen stieg der Kurs der Währung vor geldpolitischen Beschlüssen der britischen Notenbank erneut leicht. Am Markt wird nicht erwartet, dass die Bank of England in ihrer Krisenpolitik nachlegen wird. Der Leitzins dürfte demnach unverändert auf dem Rekordtief von 0,10 Prozent bleiben.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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