Warum der Eurokurs auch am Freitag unter Druck bleibt
Der Kurs des Euro hat am Freitag im frühen Handel an Verluste vom Vorabend angeknüpft und weiter nachgegeben.
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Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1761 US-Dollar gehandelt und damit auf dem tiefsten Stand seit gut zwei Wochen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstag auf 1,1786 (Mittwoch: 1,1817) Dollar festgesetzt.
Die Euro-Schwäche war zuletzt auf Auftrieb beim Dollar auf breiter Front zurückzuführen. Als Gründe nannten Händler die jüngsten Fortschritte bei der Steuerreform sowie die Erwartung eines robusten Arbeitsmarktberichts, der im weiteren Tagesverlauf zur Veröffentlichung ansteht. Außerdem hat die US-Regierung einen teilweisen Stillstand der Regierungsgeschäfte aus Geldmangel vorerst abwenden können. Bis zum 22. Dezember muss aber eine längerfristige Lösung gefunden werden.
Im weiteren Tagesverlauf könnte noch ein Treffen der britischen Premierministerin Theresa May mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zum Thema Brexit für Bewegung sorgen. Das britische Pfund legte zuletzt deutlich zu.
FRANKFURT (dpa-AFX)
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