Norwegens Pensionsfonds trotz gestiegener Gaspreise im Minus


OSLO (dpa-AFX) - Vor allem wegen der Unruhe auf den Aktienmärkten hat Norwegens staatlicher Ölfonds im ersten Halbjahr kräftige Verluste einstecken müssen. Die Rendite lag nach Angaben der Zentralbank vom Mittwoch bei minus 14 Prozent. Das entspricht einem Verlust von 1,68 Billionen Kronen (170 Milliarden Euro). Besonders Aktien von Technologie-Konzernen wie Meta (Meta Platforms (ex Facebook)), Amazon, Apple und Microsoft schlugen negativ ins Gewicht. Positiv wirkten sich dagegen die höheren Gaspreise aus. "Der Markt ist von steigenden Zinsen, hoher Inflation und dem Krieg in Europa geprägt gewesen", sagte Fonds-Chef Nicolai Tangen laut Mitteilung.

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Am Mittwoch hatte der Fonds, der mit den Einnahmen aus der norwegischen Öl- und Gasförderung gefüttert wird, einen Gesamtwert von 12,3 Billionen Kronen (1,24 Billionen Euro). Der Fonds dient als Versicherung für künftige Generationen, wenn nicht mehr nach Öl gebohrt werden kann. Er wird von der Zentralbank im Auftrag des Finanzministeriums verwaltet und investiert in Tausende Unternehmen weltweit./wbj/DP/nas

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