Drastisch teurer

Krankenversicherung: Beitragsschock für Privatpatienten


Krankenversicherung: Beitragsschock für Privatpatienten

Ab 2017 sollen die Beiträge von zwei Dritteln aller Privat-Versicherten im Schnitt um elf Prozent steigen.

von Markus Hinterberger, Euro am Sonntag

Das berichtet die "Frank­furter Allgemeine Zeitung" und beruft sich auf gut informierte Kreise im Sektor der Privaten Krankenversicherer. Insgesamt sollen sechs Millionen Privatpatienten betroffen sein. In Extremfällen könnten sogar doppelt so hohe Zuwächse möglich sein. Andererseits werden einige wenige Versicherte nur wenig mehr zahlen müssen.

Werbung


Gewissheit, welche Versicherer und welche Tarife teurer werden, gibt es erst im November, wenn die Gesellschaften ihre Kunden über die neuen Beiträge informieren. Gründe für den Beitragsschock gibt es viele - neben steigenden Gesundheitskosten auch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Die Unternehmen legen einen Teil der Beiträge ihrer Kunden an, um spätere Beitragssteigerungen abzufedern.

Doch angesichts der Niedrigzinsen wird das immer schwieriger. Darüber hinaus kommen immer weniger junge, gesunde Beitragszahler in das System der Privaten. Dieses "Vergreisen" der Tarife sorgt dafür, dass die Beiträge noch stärker steigen.

Bildquellen: Borislav Bajkic / Shutterstock.com, Lucky Business / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.