Euro am Sonntag-Meldung

Staatsanwaltschaft ermittelt bei P&R


Staatsanwaltschaft ermittelt bei P&R

Im Fall des insolventen Containerunternehmens P&R hat die Staatsanwaltschaft München I jetzt Ermittlungen gegen frühere und heutige Geschäftsführer eingeleitet.

von Bernhard Bomke, Euro am Sonntag

Gleichzeitig teilte Insolvenzverwalter Michael Jaffé mit, dass von den 1,6 Millionen an Anleger verkauften Containern nur 600.000 im Bestand seien. Dies habe die Staatsanwaltschaft zur Aufnahme der Ermittlungen veranlasst.

Werbung


Bei P & R haben rund 54.000 Anleger eine Anlagesumme von 3,5 Milliarden Euro investiert. Laut Jaffé sei es bereits ab 2006 zu Fehlentwicklungen gekommen. Jaffé setzt nun darauf, die noch vorhandenen "nahezu vollständig vermieteten Container" zu sichern und möglichst lange zu halten, damit sie Geld einbringen.

Nur so sei sichergestellt, dass an die Anleger noch substanzielle Beträge zurückfließen könnten. Komme es dagegen zu einer Zwangsverwertung der Container, bleibe für die 54.000 Investoren nichts mehr übrig.



__________________

Bildquellen: Jag cz / Shutterstock.com, Claudio Divizia / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.