Erholung beendet: Darum geben die Ölpreise wieder nach
Die Ölpreise sind am Mittwoch erneut gefallen.
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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 68,61 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 56 Cent auf 66,06 Dollar.
Zuletzt hatte die Ausbreitung des Coronavirus die Ölpreise belastet. In vielen Ländern der Welt verschlimmert sich das Infektionsgeschehen. Erneute Verschärfungen der Corona-Beschränkungen belasten auch die Ölpreise. So wurde beispielsweise in Japan zuletzt der Notstand erneut verlängert.
In den USA sind die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche stärker als erwartet gesunken. Sie fielen laut Energieministerium im Vergleich zur Vorwoche um 3,2 Millionen Barrel auf 435,5 Millionen Barrel. Analysten hatten hingegen im Schnitt lediglich mit einem Rückgang um 1,5 Millionen Barrel gerechnet. Die Daten stützten die Ölpreise aber nicht. Sie überraschten weniger, da am Vortag bereits der Interessenverband American Petroleum Institute (API) einen Rückgang der Lagerbestände vermeldetet hatte.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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