Ölpreise erholen sich mit Aktienmärkten
Die Ölpreise haben sich am Mittwoch etwas von ihrer jüngsten Verlustserie erholt.
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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Mittag 40,34 Dollar. Das waren 54 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 73 Cent auf 37,49 Dollar. Am Morgen hatten die Preise noch nachgegeben.
Am Markt wurde vor allem die bessere Stimmung an den internationalen Aktienmärkten als Grund für die Ölpreiserholung genannt. Rohöl ist eine riskantere Anlageklassen, die sich oft im Gleichklang mit den Aktienkursen bewegt.
Fachleute bleiben dennoch skeptisch für den Ölmarkt. Die Rohstoffexperten der Commerzbank nennen unter anderem die unklaren Wirtschaftsaussichten infolge der Corona-Krise, die auf der erwarteten Erdölnachfrage lasteten. Hinzu komme der stärkere US-Dollar, der die Nachfrage außerhalb des Dollarraums drücke.
Von der Angebotsseite drohe ebenfalls Gefahr, falls der Ölverbund Opec+ nicht auf die Preisschwäche reagiere. Anfang August hatte der Verbund seine Förderung etwas hochgefahren, weil er von einer stärkeren Nachfrage ausgegangen war. Die Commerzbank sieht zunehmend die Gefahr, dass die in der Corona-Pandemie vereinbarten Förderkürzungen nicht mehr einzuhalten sind.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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