Ölpreise erholen sich von Einmonatstief - die Gründe
Die Ölpreise haben sich am Freitag etwas von ihren Verlusten in den vergangenen Tagen erholt.
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Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 82,04 US-Dollar. Das waren 80 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 76 Cent auf 79,77 Dollar. Am Donnerstag waren die Preise auf den tiefsten Stand seit gut einem Monat gefallen.
Die Erdölpreise profitierten zuletzt etwas von der überwiegend guten Stimmung an den Aktienmärkten. Ansonsten dreht sich am Markt alles um die mögliche Freigabe strategischer Ölreserven durch große Volkswirtschaften. China hat einen solchen Schritt bereits angekündigt, in den USA wird seit längerem über eine Freigabe debattiert. Nach Medienberichten will die US-Regierung andere große Verbrauchsländer wie Japan, Südkorea oder Indien zu ähnlichen Schritten animieren.
Hintergrund der Überlegungen sind die hohen Rohölpreise. Im Oktober waren sie auf mehrjährige Höchststände gestiegen, bevor sie in den vergangenen Wochen etwas nachgaben. Ökonomen befürchten, dass das hohe Preisniveau die wirtschaftliche Erholung vom Corona-Einbruch ausbremst. Erdöl ist für die meisten Länder nach wie vor einer der wichtigsten Rohstoffe.
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SINGAPUR (dpa-AFX)
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