Deshalb legen die Ölpreise etwas zu
Die Ölpreise haben nach ihren deutlichen Vortagesgewinnen erneut etwas zugelegt.
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Am Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 100,05 US-Dollar. Das waren 43 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur September-Lieferung stieg um sieben Cent auf 94,39 Dollar.
Am Vortag hatte eine Anhebung der Nachfrageprognose der Internationalen Energieagentur die Ölpreise angetrieben. Diese steuern auch auf deutliche Wochengewinne zu.
Commerzbank-Experte Carsten Fritsch zeigt sich jedoch skeptisch mit Blick auf die weitere Preisentwicklung: "Die jüngste Erholung der Ölpreise nach dem massiven Rücksetzer in der Vorwoche dürfte ins Stocken geraten." Schließlich sollte der Ölmarkt vorerst mehr als reichlich versorgt sein. "Wir haben deshalb, aber auch aufgrund der zu befürchtenden Rezession in vielen Industrieländern, unsere Ölpreisprognose nach unten revidiert", schreibt Fritsch. Die Commerzbank erwarte gegen Jahresende nur noch einen Brentölpreis von 90 Dollar.
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NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)
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