Ölpreise erholen sich von Abschlägen - die Gründe
Die Ölpreise haben sich am Donnertag etwas von ihren deutlichen Abschlägen vom Vortag erholt.
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Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 66,81 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 37 Cent auf 63,73 Dollar.
Zur Wochenmitte waren die Erdölpreise erheblich unter Druck geraten. Ausgelöst wurde die Talfahrt durch die allgemein schlechte Stimmung an den Finanzmärkten. Rohöl gilt als riskante Anlageklasse, die von fallenden Aktienkurse mit nach unten gezogen wird.
Für zusätzliche Belastung sorgte der steigende Dollar. Aus der Mitschrift zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed geht hervor, dass einige Zentralbanker über eine weniger großzügige Geldpolitik reden wollen, soweit sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzt. Ein steigender Dollarkurs verteuert Erdöl für Investoren außerhalb des Dollarraums und lastet auf der Nachfrage von dort.
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SINGAPUR (dpa-AFX)
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