Norwegische Unternehmen wollen Gaslieferungen ab 2024 erhöhen


Werte in diesem Artikel
Rohstoffe

3.20 USD -0.10 USD -3.06 %

FRANKFURT (Dow Jones)--Die norwegische Regierung geht davon aus, spätestens ab 2024 noch mehr Gas nach Deutschland liefern zu können. "Unternehmen prüfen jetzt Projekte, um ihre Gaslieferungen ab 2024 und 2025 erhöhen zu können", sagt Terje Aasland, Norwegens Öl- und Energieminister der Wirtschaftswoche. "Die Krise im Energiesektor wird langfristige Auswirkungen haben. Wir müssen uns darauf konzentrieren, dass in neue Gasproduktionskapazitäten investiert wird."

Werbung

Norwegens Unternehmen, sagte der Minister der sozialdemokratischen Arbeiterpartei, hätten noch nie so viel Erdgas vom norwegischen Festlandsockel exportiert wie derzeit. Dabei bemühe sich die Regierung bei Anfragen, die auf eine Kapazitätserweiterung abzielten, Genehmigungen zu erteilen. "Wenn Unternehmen in dieser sehr schwierigen Situation neue Lösungswege finden, werden wir sie unterstützen und ihre Anfragen schnell bearbeiten. Das ist uns wichtig", sagte Aasland der Zeitung.

Auch zusätzliche Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) von der Barentssee würden zu Europas Energiesicherheit beitragen, so Aasland. Anfang Juni konnte das Terminal in Hammerfest nach einer langen Ausfallzeit wieder in Betrieb genommen werden. Deutschland und Europa könnten auf die Solidarität Norwegens zählen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/sha/err

(END) Dow Jones Newswires

July 01, 2022 11:54 ET (15:54 GMT)

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.