Ölpreise fallen deutlich - Fortschritte zwischen USA und Iran belasten


NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag nach ersten Fortschritten bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für ein Abkommen zur Beilegung des Kriegs deutlich gesunken. Im Tagesverlauf haben sie Verluste aus dem frühen Handel weiter ausgeweitet. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August fiel um mehr als drei Prozent auf 77,81 US-Dollar. Am Freitag lag der Preis für Nordseeöl noch über 80 Dollar.

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Es kommt Bewegung in die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Nach Angaben von US-Vizepräsident JD Vance will der Iran wieder Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ins Land lassen. Einen Zeitplan dafür gebe es aber noch nicht. Bereits am Sonntag seien "ermutigende Fortschritte" erzielt worden, hieß es in einer von den Vermittlern aus Katar und Pakistan auf der Plattform X verbreiteten Erklärung.

Es sei ein Gesprächskanal zwischen den Kriegsparteien eingerichtet worden, um Missverständnisse oder Zwischenfälle in der Straße von Hormus zu vermeiden, erklärten die Vermittler. Ziel sei eine sichere Passage für kommerzielle Schiffe durch die Straße von Hormus. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg ausgewertete Schifffahrtsdaten belegen, dass am Wochenende Millionen Barrel Öl durch die Meerenge transportiert wurden.

Die Meerenge ist eine für die Weltwirtschaft bedeutende Route für die Lieferung von Rohöl aus den Förderstaaten am Persischen Golf. Die Blockade der Straße von Hormus infolge des Iran-Kriegs hatte den Ölpreis im März zeitweise über 120 Dollar je Barrel getrieben.

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Anlagestrategen vom Finanzdienstleister KGI sprachen von einer allgemein positiven Stimmung an den Finanzmärkten zu Beginn der Handelswoche. Allerdings dürften die auf 60 Tage angesetzten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran auch immer wieder für Preis-Schwankungen am Ölmarkt sorgen./jkr/jsl/jha/

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