Ölpreise reduzieren Verluste vor Opec-Treffen


NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag schwer getan, eine klare Richtung zu finden. Anfängliche Verluste wurden bis zum Abend fast vollständig wettgemacht. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 73,04 US-Dollar. Das waren 37 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 28 Cent auf 68,93 Dollar.

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Im Mittelpunkt steht ein Treffen des Ölverbunds Opec+, das für Mittwoch geplant ist. Gemeinsam mit verbündeten Förderstaaten wie Russland will das Ölkartell Opec über die künftige Förderung beraten. Wichtig dürfte vor allem die erwartete Entwicklung der Ölnachfrage sein. Die sich ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus stellt ein ständiges Risiko hierfür dar. Noch rechnen Beobachter aber damit, dass die Ölstaaten an der geplanten Erhöhung der Fördermenge festhalten.

Ein wichtiger Kurzfristfaktor sind die Auswirkungen des schweren US-Hurrikans Ida. Zwar rechnen Experten damit, dass die sicherheitshalber ausgesetzte Rohölförderung im Golf von Mexiko bald wieder anläuft. Allerdings könnte die Weiterverarbeitung in den Raffinerien noch länger ausgesetzt bleiben, wird vermutet. Das würde zu einem höheren Angebot an Erdöl führen und Preisdruck am Markt ausüben./bgf/mis

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